nennt sich eine Musikgruppe aus Asuncion, die zur Wahl der Karnevalskönigin nach Villarrica eingeladen wurde. Bevor sie ihren Auftritt bei der Veranstaltung hatten stärkten sie sich, auf Einladung der Organisatoren des Karnevals im Restaurant “Zum Stadtmusikant”.
So gestärkt betraten sie dann um 03:00 Uhr die Bühne.
Gestern, gegen 21:00 Uhr, bestellte ein Rechtsanwalt für sich und einige Kollegen bei Mario ein spätes Frühstück. Die Gruppe von 9 Mann wollte heute, um 10:00 Uhr, erscheinen. Entgegen alles Gewohnheiten kamen sie auch pünktlich. Mario hatte kalte Platten vorbereitet, die großen Beifall erhielten.
Diese paraguayische Familie hatte bereits einen Geburtstag im Restaurant gefeiert. Kann ja nicht so schlecht gewesen sein, denn heute feierten sie wieder hier. Wieder gab es ein Buffet.


Wie immer war das Personal mit Spass und Freunde dabei alles vorzubereiten.

Eine später eingetroffene, unangemeldete kleine Geburtstagsgesellschaft mußte dann auf die Hotelterrasse ausweichen.
Mamajuana ist ein Getränk, welches vorwiegend aus Rum, Honig und einer Mischung von Hölzern und Kräutern hergestellt wird. Zusätzlich kann auch roter Wermutwein und Gin Verwendung finden.
Die Geschichte des Mamajuana beginnt auf der karibischen Insel, die heute Hispaniola genannt wird. Die dort lebenden Indianer nutzten ihre Mischung als Medizin.
Ursprünglich wurde Mamajuana als Tee oder Sud zubereitet. Gegen Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, vorbeugend zur Stärkung der Abwehrkräfte oder zur Steigerung der männlichen Vitalität wurde Mamajuana als Tee getrunken. Bei Gelenkschmerzen, Rheuma und Muskelschmerzen wurde der Sud für Umschläge verwendet.
Später werden ätherische Öle aus der Kräutermischung in Alkohol gelöst.
Mamajuana ist heute vor allem Genussmittel und wird gern als Digestif genommen.
Die Einheimischen meinen aber auch heute noch: “Mamajuana heilt, was immer dich quält”. Sie schwören auf die medizinischen Wirkungen und preisen es als Potenzmittel.
Mamajuana gibt es in Deutschland nicht oft mit den Hölzern und Kräutern, sondern wird meistens ohne diese verkauft, denn wenn die Hölzer länger wie beschrieben in der Flasche bleiben wird er bitter. Die meisten Touristen nehmen sich Flaschen aus der Dominikanischen Republik mit.


Eine Kostprobe steht im Restaurant “Zum Stadtmusikant” bereit.
02 Jan
von Stadtmusikant - Kategorie: Allgemein
Seit gestern haben wir mehr Personal. Um den paraguayischen Sicherheitsbestimmungen zu genügen wurde ein Bademeister eingestellt. Sein Name ist NILIE.

Es ist ein Geschenk von netten Stammgästen. Das gesamte Stadtmusikantenteam bedankt sich.
Wenn der brennende Planet hinter dem Horizont verschwunden ist und die Temperaturen um Mitternacht auf erträgliche 30 Grad gesunken sind wird es in der Stadt voll. Aus diesem Grunde ist es für ein Restaurant sehr wichtig viele Aussenplätze zu haben. Das haben Mario und ich auch bei der Suche nach einem Standort für das Restaurant-Hotel “Zum Stadtmusikant” bedacht. Lokalitäten ohne Aussenplätze, die nicht von der Strasse einsehbar sind (Mann/Frau wollen sehen und gesehen werden) sind bei den Villarriceños nicht so beliebt.

Samstagabend im Restaurant
Beate und Werner haben sich heute verabschiedet. Beate hat ihren Krimi fast beendet. Sie waren 2 Monate “auf Probe” hier. Beate hat uns einen Reisebericht versprochen.

Es kamen 30 Personen zur Geburtstagsfeier. Damit waren auch alle Innenplätze des Restaurants besetzt. Das Buffet wurde um 22:00 Uhr eröffnet und Mario konnte um 02:00 Uhr Feierabend machen.


